Home Alterskameradschaft Bericht 2009
Jahresbericht 2009 der AFK

Die Alte Feuerwehr Kameradschaft beteiligt sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten
an den Aktivitäten der Wehr. So sind die Wehrkameraden und Ehefrauen
und Witwen bei der Bewirtung der Gäste nach dem St. Martinszug im
November im Feuerwehrgerätehaus tätig. Auch an der Ehrenwache am
Totensonntag am Kriegerdenkmal ist die Alterskameradschaft in Uniform
dabei. Beim Discoabend und bei sonstigen Veranstaltungen der Feuerwehr
(Jahresabschlussübung) beteiligt sich die AFK als Bewirtungshelfer ebenfalls.
Zum Jahresabschluss findet eine Weihnachtsfeier mit den Frauen und Witwen
unserer Wehrkameraden im Schulungsraum statt.
Wir treffen uns jeweils am 2. Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr im Schulungsraum
der FFW Gonzerath
Für Sonntag, den 31. August 2009 hatten wir einen Ein-Tages-Ausflug mit den
Ehefrauen und Witwen unserer verstorbenen Feuerwehr-Kameraden nach Ahrweiler
organisiert.
Wir starteten um 8.45 Uhr vom Dorfbrunnen mit 9 Personen im MTW der Feuerwehr
und einem PKW mit 5 Personen Richtung Wittlich-Wengerohr.
Die Sonne lachte über alle Berge und alle Teilnehmer/innen waren in fröhlicher
Erwartung für den heutigen Sonntagsausflug. Die Frühstücksbrötchen, von Martin
Schmitz gesponsert, und die kalten Getränke waren verteilt und schon stiegen wir in
Wittlich-Wengerohr in den Regional-Zug Richtung Koblenz.
Erstes Mal umsteigen nach Remagen, dann Richtung Ahrtal bis Bad Neuenahr –
Ahrweiler. Nach der Ankunft um 11.30 Uhr orientierten wir uns für einen kleinen
Fußmarsch in Richtung Regierungsbunker und haben einen herrlichen
Panoramablick auf Ahrweiler und Umgebung.
Um 12.30 Uhr beginnt die Führung, an dem wohl einst geheimsten Ort der
Bundesrepublik, laut Paulinus, in der Kathedrale des „Kalten Krieges“.
Außer unserem Reiseleiter Detlef und seiner Frau, waren die wenigsten jemals an
diesem Ort. Sehr ausführlich wurden wir über den (Un)Sinn und die Kosten dieses
Bunkers von Herrn Müller, einem ehemaligen Mitarbeiter des Regierungs-
Bunkerteams aufgeklärt. Die Regierenden und ihr Stab hätten 30 Tage Zeit gehabt,
um einen atomaren Gegenschlag vorzubereiten. Im Bunker war Platz für 3.000
Personen. Zum Überleben einen Atomangriffs hätte er nicht ausgereicht, weil die Welt
außerhalb des Bunkers radioaktiv verseucht gewesen wäre. Aber als Abschreckung hat
er, wie man heute weiß, ausgereicht.
Nach fast 90 Minuten und vielen Erklärungen von Herrn Müller und Fragen
unsererseits, waren wir sehr beeindruckt von den Einrichtungen im Bunker, des auf
ca. 200 Meter freigegebenen Stollens.
Der gemütliche Teil unseres Ausfluges führte uns nun in die sehr schöne, autofreie
Altstadt von Ahrweiler, wo wir bei sonnigem Wetter Kaffee und Kuchen und Eis oder
ein Mittagessen verzehrten und den Ahrwein oder den Federweißen genießen konnten.
Ohne Hektik begannen wir die Rückreise über Remagen.
Erwähnenswert bleibt, dass Willi „Padda“ am Bahnsteig von Ahrweiler mit einem
kleinen Späßchen einem ausländischen Musikanten noch ein kleines Trinkgeld
verschaffen konnte, der sich darüber sehr freute und zum Tanz aufspielte.
In Koblenz nutzten wir den Aufenthalt im Bahnhofsbereich und tranken eine Runde
im Freien.
Gegen 19.30 Uhr trafen wir in Wengerohr ein und fuhren mit dem MTW und PKW
nach Gonzerath, um in Schelle noch einen gemütlichen Abschluss zu feiern.
Mit Hausmacher Schnittchen und mehreren Runden wurde der schöne Ausflug gegen
23.00 Uhr beendet.
Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat dieser Tag sehr gut gefallen. Unser Dank
gilt auch unserem Reiseleiter Detlef und seiner Frau, die diese Tour ausgesucht und
vorgefahren hatten.
Dem Förderverein ein herzliches Dankeschön für die finanzielle Unterstützung.

Alte Feuerwehr Kameradschaft
der Freiwilligen Feuerwehr Gonzerath

Gonzerath, im Januar 2010
i.A. Gerd Schmitz
Zufallsbild
Termine